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Das Konstant-Darlehen

Charakteristisch für ein Konstant-Darlehen sind die gleichbleibenden Raten, die der Kreditnehmer über die gesamte Laufzeit zahlt. Das ist ähnlich wie beim Annuitätendarlehen. Nur kommen beim Konstant-Darlehen ein Bausparvertrag und damit eine Bausparkasse ins Spiel.

Steckbrief

Wie erwähnt, werden beim Annuitätendarlehen die Zinsen und die Tilgungssumme so aufeinander abgestimmt, dass Sie als Darlehensnehmer gleichbleibende Raten über fünf, zehn, 15 oder mehr Jahre zahlen. Eine konstant bleibende Rate ist, wie der Name verrät, auch das Kernstück des Konstant-Darlehens. Der Unterschied: Die Raten setzen sich völlig anders zusammen.
Im Falle des Konstant-Darlehens nehmen Sie ein Darlehen auf, aber Sie zahlen hierfür im Grunde nur die Zinsen; es handelt sich um ein sog. Vorausdarlehen. Denn Sie schließen zugleich einen Bausparvertrag ab, in gleicher Höhe wie das Darlehen. Den Bausparvertrag müssen Sie jetzt so hoch besparen, dass er nach zehn bzw. 15 Jahren zuteilungsreif ist (sog. Ansparphase). Zuteilungsreif wird der Bausparvertrag – das hängt von der Bausparkasse, den Konditionen und Tarifen ab – wenn Sie 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme angespart haben.
Mit der Zuteilungsreife erhalten Sie von der Bausparkasse das angesparte Guthaben einschließlich der Zinsen sowie das Bauspardarlehen. Mit diesem Geld zahlen Sie das erste Darlehen, das Vorausdarlehen, auf einen Schlag zurück. Anschließend zahlen Sie das Bauspardarlehen ab (sog. Tilgungsphase). Nun hieße das Konstant-Darlehen nicht so, wenn sich bei der Rückzahlung die Ratenhöhe verändern würde. Die Modalitäten des Vorausdarlehens, des Bausparens und des Bauspardarlehens sind jedoch so eingerichtet, dass die Raten, die Sie zahlen, stets gleich bleiben. Und das völlig unabhängig davon, wie sich der Zinsmarkt über die Jahre ihrer Ratenzahlungen entwickelt.


Vor- und Nachteile des Konstant-Darlehens

Das Konstant-Darlehen hat eine ähnliche Zielgruppe wie das Annuitätendarlehen. Es schließt unliebsame Überraschungen aus, weil es, unabhängig von den Entwicklungen am Zinsmarkt, gleichbleibende Zinsen und damit Rückzahlungsraten gewährt. Es kommt für Sie in Betracht, wenn Sie Planungssicherheit bevorzugen.
Da die Zinshöhe vertraglich festgeschrieben ist, können Sie sich niedrige Zinsen über die gesamte Laufzeit des Vertrags sichern. Gerade gegenwärtig, wo sich die Hypothekenzinsen auf einem historisch niedrigen Niveau befinden, können Sie sich hervorragende Zinskonditionen sichern, zumal Sie eine bereitstellungszinsfreie Zeit von bis zu zwölf Monaten erhalten können. Da im Zentrum des Konstant-Darlehens ein Bausparvertrag steht, haben Sie überdies Zugriff auf staatliche Förderungen wie die Wohnungsbauprämie. Zudem bestehen sehr günstige Möglichkeiten der Sondertilgung, sobald der Bausparvertrag in der Tilgungsphase ist.
Es sei nicht verschwiegen, dass das Konstant-Darlehen auch Nachteile bergen kann. Sind beispielsweise gerade die Zinskonditionen schlecht, kann es teurer sein als ein Annuitätendarlehen. Und auch der Einbezug eines Bausparvertrages birgt Risiken. Wird ein Bausparvertrag abgeschlossen, fallen Gebühren an, die bis zu 1,6% der Bausparvertragshöhe betragen können. Und auch die Wahl der Bausparkasse und der Tarife ist bedeutsam. Liegen Sie hier mit Ihrer Wahl daneben, treibt das die Kosten in die Höhe. Schließlich ist zu bedenken, dass sich die Zuteilung des Bausparvertrags verzögern kann. Dann sind Sie zu Zwischenfinanzierungen gezwungen, die ebenfalls sehr teuer werden können.
Diesen Fallstricken gehen Sie aus dem Weg, wenn Sie sich bei Finanzexperten informieren. Zum Beispiel bei uns. Wir wählen für Sie die richtigen Bausparfinanzierer aus. Erste Informationen erhalten Sie hier.

   
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